![]() Eine Rezessionsphase ist gekennzeichnet durch ein Fallen der Wirtschaftsleistung, welches sich durch einen Rückgang der Nachfrage und damit stagnierende oder sinkende Preise und Löhne sowie fehlende Investitionen äußert. Deutlich zu spüren ist diese Entwicklung an den fallenden Börsenkursen, welches an einer pessimistischen Betrachtung der Wirtschaftslage liegt. Zu spüren sind solche negativen Wachstumsphasen in der Wirtschaft überall: an der Börse, auf dem Dienstleistungssektor und zum Beispiel auch in der Medizin. Gerade auf dem Gebiet haben viele Ärzte darum zu ringen, einen Großteil ihrer Patienten in ihren Praxen zu halten. Am wenigsten zu bemerken ist dies beispielsweise bei den Zahnärzten. Auch sie haben mit zurückgehenden Zahlen zu behandelnder Patienten zu kämpfen, spüren dies jedoch nur auf lange Sicht. Verantwortlich hierfür sind sicherlich Fakten wie die weitgehend kostengünstige Behandlung von Patienten mit Hilfe notwendiger Zahnimplantate durch Fachärzte. In der Regel zahlen Patienten diese Eingriffe nicht, sofern es sich dabei um eine medizinische und nicht etwa um eine kosmetische Behandlung handelt. Das Beschaffen solcher Implantate ist für den Zahnarzt jedoch mit hohen Kosten verbunden, sodass viele im Laufe einer solchen Rezession zusehen müssen, wie ihre Patienten die Praxis wechseln oder sich eine solche Behandlung gut überlegen, bevor sie sie durchführen lassen. Stagniert die Wirtschaft über einen längeren Zeitraum in diesem Tiefstand und sind weitere Verschlechterungen zu befürchten, steigert sich die Rezession in eine Depression. Zwar fehlen offizielle Regelungen, aber man spricht von einer Rezession in der Regel nur dann, wenn für mindestens zwei aufeinander folgende Quartale die Wachstumsrate der Wirtschaft negativ ist. Eine Rezession in Deutschland, gab es zum Beispiel 2003. Das reale Wachstum war im vierten Quartal 2002 und den ersten beiden Quartalen 2003 negativ. |