Inflation
Bei einem sehr lange andauernden Prozess der
Preissteigerung spricht man in der Volkswirtschaft von einer
Inflation. Der Konsument verfügt dem zu Folge über eine geringere
Kaufkraft. Dies bedeutet für ihn, dass er für die gleiche Menge an
Geld nicht mehr die selbe Menge an Gütern oder Dienstleistungen
erwerben kann, da zwar die Preise steigen, nicht jedoch sein
Arbeitslohn. Eine Preissteigerung stört demnach die Stabilität des
Preisniveaus. Eine Inflation liegt dann vor, wenn das Preisniveau
konstant über 2% ansteigt. Trotz der Inflationsrate von 2%, ist es
immer noch möglich sich ein
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bestellen.
Inflation wird volkswirtschaftlich in verschiedene Arten unterschieden
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Inflationen können nach zum einen nach der
Erkennbarkeit unterschieden werden. Bei einer offenen Inflation
sind die Preissteigerungen für jeden Bürger deutlich erkennbar. Der
Staat greift im Falle einer offenen Inflation nicht regulierend
ein. Anders verhält es sich bei einer versteckten Inflation. Hier
greift der Staat z.B. durch Lebensmittelrationalisierung oder
Preisstopps ein. Durch eine versteckte Inflation wird leider auch
der Handel auf dem Schwarzmarkt begünstigt. Dies liegt daran, dass
die Menschen nun breit sind, für knappe Güter sogar Wucherpreise zu
bezahlen. Letztmalig herrschte in Deutschland von 1939 bis 1948
eine versteckte Inflation. Auch können Inflationen der
Geschwindigkeit nach eingeordnet werden. Von einer schleichenden
Inflation spricht man, wenn das Preisniveau nur in einem geringen
Umfang, ca. 2% jährlich, steigt. Von einer trabenden Inflation ist
dann die Rede, wenn Preisniveausteigerungen von jährlich ca. 3 bis
5% vorliegen. Eine galoppierende Inflation zeichnet sich dadurch
aus, dass extrem hohe Preissteigerungen von über 6% jährlich zu
Buche schlagen. Bei Preissteigerungen von über 50% wird von einer
Hyperinflation gesprochen.
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Inflation und worin die Gründe liegen
Wenn das Angebot an Gütern durch Produktion
nicht schnell genug erweitert wird, kann es zu einem
Nachfrageüberhang kommen. Der Ausgleich zwischen Angebot und
Nachfrage erfolgt in aller Regel über eine Erhöhung der Preise.
Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer
nachfragebewirkten Inflation. Auch das Gegenteil, eine
angebotsbewirkte Inflation, kann eintreten. Dies ist z.B. der Fall,
wenn Anbieter von Gütern oder Dienstleistungen versuchen Ihre
Gewinne zu erhöhen oder Ihre Kosten durch Preissteigerungen zu
decken. Ein weiterer wichtiger Grund für eine Inflation kann jedoch
auch die Geldmenge sein, die sich im Umlauf befindet. Denn nimmt
die Geldmenge bei gleich bleibendem Güterangebot zu, so führt dies
zu einer Reduzierung der Kaufkraft aller Bürger in einer
Volkswirtschaft. Kommt zu einer Inflation noch mangelndes
Wirtschaftswachstum und eine hohe Arbeitslosenquote hinzu, spricht
man von einer Stagflation. Das absolute Gegenteil einer Inflation
ist die Deflation. Eine Deflation ist gekennzeichnet durch einen
lang anhaltenden Prozess der Preissenkung.