Im Allgemeinen beschreibt Deflation den
wirtschaftlichen und politischen Zustand eines Rückgangs des
Niveaus des Preises für Dienstleistungen und Waren. Eine Deflation
wird meist durch eine Verringerung der Geldmenge oder durch eine
Verlangsamung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ausgelöst. Aber
der Begriff Deflation wird auch in anderen Fällen benutzt. So ist
bei der Lohndeflation vom stetigem fallen der Löhne gesprochen.
Eine weitere Art der Deflation ist die Vermögensdeflation. Die
Vermögensdeflation entsteht, wenn die Preise für das eigene
Sachvermögen, Immobilien oder Aktien, fallen.
Die Auswirkungen der Deflation nennt man direkte
Auswirkungen. Die direkten Auswirkungen sind zum Beispiel die
Benachteiligung des Schuldners, da die Güter an Wert verlieren,
aber der Schuldner muss den monetären Werts des Gutes begleichen.
Von einer Deflation kann der Gläubiger profitieren, denn das Gut
einen höheren Wert hat. Die Problematik einer Deflation liegt
darin, dass die Preise nicht anpassungsfähig sind. Aber es gibt
auch einige Gegenmaßnahmen gegen eine Deflation. So kann man zum
Beispiel mit einer guten Geldpolitik dem entgegenwirken.
Mit Geldpolitik werden alle Maßnahmen der Zentralbank bezeichnet.
So muss die Europäische Zentralbank für eine Preisstabilität
sorgen. So senken die Zentralbanken die Zinsen um einer Deflation
entgegenzuwirken. Eine weitere Möglichkeit eine Deflation zu
verhindern ist die Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. Dabei
wird die Nachfrage gesteigert indem Beschäftigungs- und
Infrastrukturprogramme geschaffen werden. Zusätzlich werden auch
die Steuern gesenkt um das Volk zum Kauf anzuregen. Eine weitere
Möglichkeit ist die Einführung einer Gebühr für den Geldumlauf zu
verlangen, dies wäre ein weiteres Mittel für die Zentralbanken.
Einen positiven Nebeneffekt gibt es bei der
Auto Finanzierung, da die Autos günstiger werden und
sich so die dauer der Abzahlung verkürzt.